Immer mehr Menschen, Kunstinteressierte und auch solche, die bislang mit Kunst wenig anfangen konnten, finden Gefallen an Kunst als Bereicherung ihres persönlichen Umfeldes – im Büro oder Zuhause.

In den letzten Monaten wurde ich verstärkt auf das Thema „Kunst als Wertanlage“ angesprochen und ich bin der festen Überzeugung, dass man darauf antworten sollte „Kunst ist Kapital“.

Die Vorteile von Kunst in Ihrem Anlageportfolio als Zusammenfassung:

  • Anlageklasse, die unabhängig vom Börsengeschehen ist
  • kurze Mindesthaltedauer von nur 1 Jahr (Veräußerungsgewinn ist dann steuerfrei)
  • klassische Investition mit nahezu ausgeschlossenem Totalverlustrisiko
  • Gewinn von Lebensqualität
  • Repräsentative Wirkung von Kunst ist nicht zu unterschätzen
  • Vorteile im Erbfall bis zu völliger Steuerfreiheit bei geschickter Gestaltung

Wir alle wissen seit den letzten Jahren, seit Corona und der damit einhergehenden Beschränkungen unseres liebgewonnenen Lebens, dass eine Krise von einem auf den anderen Tag Realität werden kann. Aktien, die Jahrzehnte als fester Anker im Dax standen, stürzen dramatisch ab, Firmen gehen Bankrott und vernichten das Kapital von Millionen Kleinanlegern (z.B. Wirecard). In solchen wirtschaftlich turbulenten und krisengeschüttelten Zeiten hat sich die Kunst neben anderen Sachwerten wie z.B. Gold schon immer als beständige und robuste Anlageform erwiesen.

In Zeiten negativer Kapitalmarktzinsen und Enteignungsdebatten nimmt Kunst als transportables Gut einen immer wichtigeren Stellenwert in jedem Anlage-Portfolio ein. Ob bevorstehende Rezession oder Inflation – schon seit Jahrhunderten sind Sachwerte als Wertanlage gefragt und Werke namhafter Künstler werden daher auch häufig als Aktie an der Wand bezeichnet. Im Vergleich zu Aktien bieten Kunstwerke eine Investition in einen klassischen Sachwert bei der ein Totalverlustrisiko nahezu ausgeschlossen wird. Mit dem Fokus auf Blue Chip Artists, also die großen Namen der Kunst, die unabhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage eine Wertsteigerung erfahren, können im Regelfall krisenfeste und gleichzeitig wertstabile Anlagen getätigt werden, sodass Kunst Ihr Portfolio inflationsschützend diversifiziert.

Andy Warhol ist ein transparentes und schönes Beispiel für die Wertentwicklung von Kunst:

…und diese Grafik endet 2018. Der aktuelle, letzte Auktionspreis vom 19. April 2022 liegt bei € 350.000,- für eine Marilyn aus diesem Portfolio, wohlgemerkt eine Grafik mit einer Auflage von 250 Expl.!

Die meisten bekannten Vertreter der Pop-Art wie Roy Lichtenstein, Mel Ramos, James Francis Gill, Tom Wesselmann, Robert Rauschenberg, Bob Dylan uva. folgen diesem Bespiel.

Einen Vergleichschart von S&P 500 vs Andy Warhol habe ich Ihnen beigefügt. Hier sind alle Arbeiten von Warhol (Gemälde, Grafiken usw) eingearbeitet.

Die Ursache für diese Explosion: ungedecktes Geld ist in beliebigen Mengen druckbar oder kennen Sie eine Notenbank, die verpflichtet ist, Ihre Scheine in eine festgelegte Menge Gold umzutauschen?

Der gegenwärtige Kunstboom beruht nicht auf irrationalem Kaufverhalten von Institutionen, sondern auf rationalen Kaufentscheidungen einzelner Kunstsammler! Die Kunstkäufer handeln aus ökonomischer Sicht nicht unvernünftig: Werke bedeutender, gefragter Künstler sind auf lange Sicht wertbeständiger als das vom Kaufkraftverlust aufgezehrte Papiergeld.

„Die Rendite von Kunstinvestitionen hat die Inflation über lange Zeiträume geschlagen“, sagt William Goetzmann, Wirtschaftsprofessor der US-Universität Yale, der in den vergangenen 20 Jahren mit mehreren Studien die Entwicklung der Kunstpreise untersucht hat und Christophe Spaenjers, Professor für Finanzwissenschaft an der Business School HEC in Paris, der ebenfalls mehrere Studien zum dem Thema veröffentlicht hat, ergänzt: „Kunst kann zum langfristigen Werterhalt eines Vermögens dienen“.

                               

Aber nicht nur ein kleiner Zirkel elitärer Kunstinvestoren spekuliert mit der Kunst. Heute wird vielfach Kunst als Investment vermarktet. Von Banken, Galerien, Kunsthändlern, Auktionshäusern und Anlageberatern aller Art.

Übrigens stellen einer Umfrage des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte aus dem Jahr 2019 zufolge, Kunstwerke für 86% der Vermögensverwalter einen wichtigen Teil eines Portfolios dar.

Die Spekulation mit Kunst ist zur Realität geworden ob wir das nun wollen oder nicht. Kurzfristiger Profit oder langfristige Rendite bestimmen dann nur noch, ob es sich um eine Spekulation oder um ein Investment handelt.

Häufig wird mir dann die Frage nach einem Crash oder dem Platzen der Blase gestellt. Ein Crash ist Folge einer Spekulationsblase, und das wiederung die Folge einer ungezügelten Liquidität. Die steigenden Preise im Kunstmarkt -übrigens genau wie im Immobilienmarkt, im Goldmarkt usw.- sind im Prinzip nichts anderes als die zunehmende Summe des investierten Geldes. Und aktuell fließt sehr viel Liquidität aus anderen Anlageformen und Bargeld in den sicheren Hafen der Sachanlagen also auch in den Kunstmarkt.

Veräusserungsgewinne sind in Deutschland nach einem Jahr steuerfrei.

Neben der Faszination und der Wertsicherheit von Kunst erfreut sie sich eines weiteren großen Vorteils: für Privatpersonen sind Veräußerungsgewinne bei Kunstgegenständen nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Damit gibt es keine staatliche Beschneidung von Renditen. Aber auch weit darüber hinaus bietet die Kunst interessante Aspekte der Gestaltung. Bei klugem Aufbau einer Sammlung sind erhebliche Einsparungen im Erbfalle und bei Schenkungen als vorweggenommene Erbschaft möglich.

Gerne berate ich Sie zu diesem Thema auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten. Rufen Sie mich an und wir finden einen passenden Termin.

…und dann habe ich noch ein schönes Zitat von Oliver Barker, Chefauktionator von Sotheby’s aus einem Artikel der FAZ vom 26.09.2021

FAZ: Ist es in Ordnung für Sie, wenn jemand Kunst ganz nüchtern als reines Investment betrachtet?

O.B.: Ja, das ist es. Wobei ich festgestellt habe: Die besten Investoren sind diejenigen, die auch eine Leidenschaft für Kunst haben. Sie recherchieren, bereiten sich intensiver vor, haben ein umfassendes Wissen. Es ist wichtig, Augen und Ohren einzusetzen. Manche nutzen nur ihre Ohren, sie hören allein die hohen Preise, die aufgerufen werden. Andere nutzen dagegen auch ihre Augen, sie erfreuen sich an der Kunst. Das ist das ganze Geheimnis.

 

…lassen Sie mich Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Kunstwerk für Sie behilflich sein!

Hier können Sie mich direkt via whatsapp kontaktieren.

Thomas Stock