Grossmann, Edda

1978 bis 1984 Studium sie an der Universität der Künste Berlin, Schülerin bei Karl Oppermann
1985 gründete sie mit ihren Kollegen Norbert Fritsch, Doris von Klopotek, Frank Rödel, Klaus Mollenhauer und Renée Strecker die Berliner Künstlergruppe Kobalt. Es folgten mehrere Auslandsaufenthalte in Frankreich und Spanien
1988 eröffnete Edda Grossman gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Karl Oppermann das Atelier La Rambla de las Flors in Barcelona, welches sie bis heute unterhält
1995 löste die Künstlerin ihr Berliner Atelier auf und erwarb die historische Kunstmühle in Veckenstedt am Harz.
Edda Grossman lebt und arbeitet in Veckenstedt am Harz und in Barcelona.
Grossman hat zwei Söhne.

In den 1980er Jahren wurde Edda Grossman erstmals durch Ausstellungen in Berlin bekannt. Sie arbeitet an der Verbindung zwischen Mythologie, Literatur, Musik und Geschichte. Ihre metaphorische Bildsprache ist von Farbintensität geprägt. Stilprägend für ihre Malerei ist die dynamisch-expressive Pinselführung.
Zu ihrem künstlerischen Kanon gehören Städtebilder und Porträts, Allegorien und Heiligenbilder sowie Stillleben.

Die Arbeiten von Edda Grossman befinden sich in öffentlichen Sammlungen. Dazu gehören die Galerie des Abgeordnetenhauses von Berlin, das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, die Weberbank in Berlin, das Rathaus Wernigerode, die Kreismusikschule Harz in Wernigerode, die Europaschule August Bebel in Blankenburg (Harz), die Stiftung Burg Kniphausen in Wilhelmshaven, das Schloss Klippenstein zu Radeberg, die Öffentliche Versicherung in Braunschweig, die Bayerische Hypobank in Hannover und Hamburg, sowie die Caixa Terrassa in Barcelona.

Ausstellungen (Auswahl)
1985–2010: Galerien in Berlin: Karin Büsch, Enno Becker, Ludwig Lange
1989: Jüdisches Museum Rendsburg
1991: Villa Oppenheim mit Klaus Duschat, Berlin
1996: Bibliothek der Freien Universität Berlin
1992 und 2000: Stiftung Burg Kniphausen, Wilhelmshaven; Nürnberghaus, Krakau/PL
2009: Domäne Marienburg der Universität Hildesheim
2010: Hochschule Harz, Wernigerode
2014: Galerie Art&Old, Berlin

Auszeichnungen und Preise
1981: Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
1981–82: D.A.A.D.-Jahresstipendium in Paris, École des Beaux-Arts (ENSBA) bei Olivier Debré.
1985: Stipendium der M. Karolyi Foundation in Vence/F.
2013: Kunst-/Kulturpreis der Stadt Wernigerode.