Ausstellung Kurt Tuch in der Galerie Bilder Fuchs

Kurt Tuch - Selbstportrait
In der Galerie Bilder Fuchs werden vom 12. April bis zum 25. Mai 2002 Gemälde, Pastelle und Aquarellen des Expressionisten Kurt Tuch gezeigt. Für diese Ausstellung bestand die Möglichkeit, auf verschiedene Nachlassteile in der Schweiz und in Deutschland zurückzugreifen, sodass eine Präsentation mit retrospektivem Anspruch entstehen konnte.
Der in Leipzig geborene Tuch, ein Schüler Max Klingers, gehörte zum Freundeskreis Georg Kolbes und Edvard Munchs, er erkannte jedoch nicht die Tragweite des Munch’schen Konzepts. Er orientierte sich vielmehr am Expressionismus, so wie er sich aus dem Dresdner Brücke-Kreis entwickelte. Aber auch Anlehnungen an den Jugendstil sind bei ihm deutlich.
Angeregt durch die Steinersche Lehre, die für ihn immer mehr an Bedeutung zunimmt, übersiedelte er 1924 in die Schweiz. Das dort entstandene Werk rankt sich stark um seine expressiv-realistische Landschaftserfahrung. International noch bekannt, verliert sich in Deutschland die Erinnerung an den Maler. Zu einer Rückkehr Tuchs nach dem 2. Weltkrieg kommt es nicht mehr. 1963 stirbt Kurt Tuch in Boswil im Kanton Zürich.
Die Kunsthandlung Bilder Fuchs gibt dem interessierten Kunstfreund nun erstmals nach 1996 die Möglichkeit, diesen „vergessenen“ Maler wieder zu entdecken.
Die Ausstellung kann bis zum 25. Mai dienstags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und montags und samstags von 8 bis 14 Uhr besichtigt werden.
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Download: Artikel zu Kurt Tuch aus der “Neuen Wernigerröder Zeitung” [pdf 2,4 MB]